Humankapital

13. 4.12 Seite 5 Wege zur Vollbeschäftigung, Abschnitt 3, Wege Richtung Vollbeschäftigung, aus dem Essay von Thomas Straubhaar

Wäre es nicht schön, Ältere, insbesondere die älteren Langzeitarbeitslosen bekämen Stellen angeboten? Leider gibt es Hindernisse:  Einer besteht darin, dass Ältere im Vergleich zu ihrer Produktivität höhere Löhne verlangen. Hier sind flexiblere Tarife die Lösung. Nanu, welcher Jobsucher, jung oder alt, ist heute in der Lage, guten Lohn zu verlangen? Ein weiterer sei, dass für ältere Arbeitnehmer betriebsspezifische Investitionen in „Humankapital“ weniger rentabel sind als für jüngere. Erstaunlich. Vorgestern berichtet die Berliner Zeitung, dass sich die Verwaltung abschafft. Wie das? Jahrelanger Personalabbau, Überalterung und fehlender Nachwuchs werden in den nächsten Jahren mit dem Weggang des Personals die Ämter leer zurück lassen. Hier müsste betriebsspezifisch in Nachwuchs investiert werden. Die Alten brauchen das nur, wenn Neues eingeführt wird.

Es fehlt doch nicht (leider) an einer Anpassung der Löhne für Ältere nach unten, es gibt inzwischen auch eine zunehmende Wertschätzung der Älteren in den Betrieben und an deren Festhalten länger als früher üblich. Was fehlt, sind angemessene, noch zu schaffende zusätzliche Arbeitsplätze im ersten Arbeitsmarkt.

Zuständige Inder

8.3.12 Das Suchwort kommt in Winnie’s Blog bei Probierstrumpf verweigert vor: “Um Vollbeschaeftigung zu erlangen gibt es fuer jede kleineste Aufgabe einen zustaendigen Inder. Angefangen bei dem der dir die Tuer aufmacht, der der dich begruesst und am schlimmsten der der dich verfolgt, immer einen Schritt hinter dir steht. Dem der deine Sachen in eine Plastiktuete packt, der dir den Schuh anzieht den er dir aus dem Regalgereicht hat,  Ich brauch eigentlich niemand der mich beim Einkaufen beobachtet aber gut damit musste ich mich heut abfinden.”
Ergibt einen Zuwachs bei Vollbeschäftigung ist möglich mit 21:18.

DDR-Vollbeschäftigung

11.2.12 Heute verlinkt uns WordPress auf der Suche nach Vollbeschäftigung auf die Seite von Adam Lauks gegen DDR-Unrecht, der DDR-Text anführt: “In der DDR wurde eine Gesellschaft geschaffen, in der die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beseitigt ist, in der sich die schöpferischen Kräfte des Volkes voll entfalten können, in der soziale Sicherheit für alle, Vollbeschäftigung, gleiche Bildungschancen für alle Kinder, zunehmender Volkswohlstand, soziale Gerechtigkeit und die Demokratie des Volkes in wahrer Freiheit gewährleistet sind.”
Nun, diese Ziele kann man universal nennen. Der DDR-Weg ist gescheitert. Einen möglichen Weg dorthin aus den WordPress-Treffern zu destillieren, ist auch Aufgabe dieses Blogs. Deshalb bitte beteiligen. Die DDR-Vollbeschäftigung war möglich, damit steigt das Pro-Konto heute auf 17:13.

Vor Armut bewahren

8.2.12 Der Arbeitskreis Arbeit & Soziales der StipendiatInnen der Friedrich-Ebert-Stiftung trifft sich mit rund 30 Teilnehmern zu einem BGE-Wochenende und stellt das offen gebliebene Ergebnis im Blog Zwischen Existenzsicherung und “Recht auf Faulheit” Eine Bilanz… dar. Gefunden über die Suche bei WordPress nach Vollbeschäftigung, kommt VB zweimal im Beitrag vor:
“Wer den Ausführungen dieses Jobvermittlers zugehört hatte, konnte kaum umhin, die Machbarkeit der gern als mittel- oder langfristiges Ziel beschworenen Vollbeschäftigung ernsthaft in Frage zu stellen.” und
“Hätte man einen Referenten von der Industrie- und Handelskammer eingeladen, hätte er wohl vielmehr den Fachkräftemangel beklagt; die Zahl der offenen Stellen, von der Fuchs ausgehe, müsse man daher mindestens mal drei nehmen. Vollbeschäftigung sei weiter ein realistisches und wichtiges Ziel.”
Im Beitrag geht es um das Bedingungslose Grundeinkommen. Das gibt keine Meinung her zur VB. Sind wir nun aber schon zu Gast bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, dann ziehen wir doch ersatzweise eine Meinung dort aus dem Web. Unter “FES-Publikationen” gibt es vier Treffer. Allesamt lesenswert und für heute als Ersatz gefunden: Vollbeschäftigung ist ein Muss. Zum Beispiel Gordon Brown: “Die Regierungen in Europa haben dafür zu sorgen, dass die Anpassungsfähigkeit der Bürger an dieses neue Umfeld gefördert wird, damit Chancengleichheit gewährleistet, Menschen vor Armut bewahrt und Vollbeschäftigung erreicht werden.” Stand heute 15:13 für VB ist möglich.

Normale Vollbeschäftigung

6.2.12 Der für heute gefundene Beitrag, Kaum Chancen für Langzeitarbeitslose – Statistik vertuscht Probleme, kommt von dem Bericht über die aus der Statistik gefallenen Langzeitarbeitslosen auch zur gesetzeswidrigen Billiglohnvermietung und empfiehlt, “Es ist Zeit diese Fehler jetzt und heute politisch zu korrigieren. Auch die Angst, dass wir dann mehr Arbeitslose hätten ist unberechtigt. Irgendjemand muss die Arbeit machen, auch zu höheren Löhnen. Rechnerisch ist es für den Staat wesentlich besser, mehr Menschen in normale Vollbeschäftigung bei guten Löhnen zu haben und dafür etwas mehr Arbeitslose in Kauf zu nehmen; wenn überhaupt dieser Fall eintritt.”
Die Seite drückt aus, dass Vollbeschäftigung möglich ist. Ganz unten steht, “Wir wollen wieder möglichst alle Menschen in normale unbefristete Arbeitsplätze mit menschenwürdiger Bezahlung bringen.” Und hier steht jetzt 14:13.

Wie erreichen?

26.1.12 Heute liefert der Treffer eine Frage von François Bausch aus Luxemburg. Unter “Ende des Luxemburger Modells?” heißt es: “Wie erreichen wir wieder Vollbeschäftigung? Wie viel Wochenarbeitszeit braucht es, um von Vollbeschäftigung zu reden? “

Nicht die Vollbeschäftigung wird in Frage gestellt. Somit ist der Stand wieder ausgeglichen mit 10:10 für Vollbeschäftigung ist möglich. Denn Unmögliches wird wohl nicht als Ziel dienen.

Zukunftsorientiert

24.1.12 Heute begegnet uns ein Blogger aus Niedersachsen, CDU-Mann, der nach der Jahrestagung in Verlässlich und zukunftsorientiert von den Zielen der Niedersachsen-CDU für 2012 berichtet: “Die Konsolidierung der Staatsfinanzen, Finanzmarkt- und Währungsstabilität, das Ziel der Vollbeschäftigung, Fachkräftemangel, eine gute und flächendeckende Gesundheitsversorgung, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Energiewende werden die beherrschenden Themen in 2012 sein.”
Der Stand der Auswertung heute: 9:10 für Vollbeschäftigung ist möglich.

Republik in Kinderschuhen

19.1.12 Heute im Zitat ein Rückblick per Zeitreise in die 50er Jahre, auf Kochschürze und Einbauküche oder Petticoat und Rock’n’Roll? im Rahmen der Marler Frauenkulturtage: “Die Republik steckte noch in den Kinderschuhen: Freiheit, Demokratie und Vollbeschäftigung waren in aller Munde. Doch Frauen konnten nicht einmal ohne Zustimmung ihres Gatten ein eigenes Konto eröffnen. Die Politik war den Männern vorbehalten.”. Kleine Manipulation, soll so nicht wieder vorkommen: Da es in den 60ern Vollbeschäftigung gab, ist sie möglich. Stand heute 8:7 für VB ist möglich.

Teilhabe

11.1.2012 Mit dem zweiten Zitat aus Gerd Zeitlers Kapitel Effizienz und Produktivität endet die am 27.12.2011 begonnene Abarbeitung der damals gefundenen WordPress-Links zum Suchbegriff “Vollbeschäftigung”. Morgen werden die Ergebnisse einer neuen Suche in eine neue Planung eingehen. Der geneigte Leser wird anerkennen, dass vom Plan nicht abgewichen wurde. Der admin gibt zu, dass er Gert Zeitler voll und ganz zustimmt, versichert aber auch, ohne Ansehen auch Gegenmeinungen zu zitieren. (Zweiter Paragraf des “Jrundjesetz vam Rhingland”: “Et kütt wie et kütt”.)

Hier nun ein würdiges Schlusszitat (es sei denn, WordPress listet zuoberst weitere Gerd Zeitlers auf): “…indem die abhängig Beschäftigten an den Früchten des von ihnen miterzeugten Produktivitätsfortschritts angemessen beteiligt werden. Ihre Teilhabe kann beispielsweise durch eine gesetzlich und tarifrechtlich geregelte Kombination aus angepassten Arbeitszeiten und einem aus Arbeitslohn und anteiliger Kapitalrendite zusammengesetzten Einkommen gewährt werden. Diese Kombination stellt sicher, dass die für Vollbeschäftigung erforderliche Zahl an Arbeitsplätzen im Zuge des technischen Fortschritts erhalten bleibt, dass Arbeitsnachfrage und Arbeitsangebot sogar sehr flexibel aufeinander abgestimmt werden können, …”

Ein Buch für Vollbeschäftigung

7.1.2012 Im Kompendium wird auch dem Buch von Gerd Zeitler ein Kapitel gewidmet. Das Zitat heute ist sehr kurz, einfach der Vorderseite des Buches entnommen: “Eine Perspektive für Vollbeschäftigung.”
Würde WordPress den Link von heute zuerst gelistet haben, wäre eine einmalige Erwähnung des Buches, “Ja, Vollbeschäftigung ist möglich, es gibt eine Perspektive.” denkbar. Aber solange die Trefferliste abgearbeitet wird, bleibt laut Planung die Spur weiter heiß.