2.3.12 Der Suchbegriff Vollbeschäftigung taucht unter BGE-Termine auf. Diese Termine sind aber Links zu BGE-Seiten. Der zu zitierende lautet: “Freiheit statt Vollbeschaeftigung – Sascha Liebermann”. Von dieser Seite angeregt, sage ich Freiheit mit Vollbeschäftigung. Bei großen Teilen der BGE-Gemeinde wäre eine Diskussion über Sinn, Zweck und Notwendigkeit von Vollbeschäftigung ein Angriff auf das BGE-Glaubensgut. Von daher wieder einen Blog gefunden für Vollbeschäftigung ist unmöglich. Stand 18:18
Archiv der Kategorie: Vollbeschäftigung unmöglich
Vollversorgung
1.3.12 Heute noch ein Verteidiger des BGE mit “bge neuigkeiten”, der nach Argumenten für ein BGE auch Argumente dagegen aufzählt und dann widerlegt. Die Vollbeschäftigung fällt unter die Gegenargumente: “Dieser Weg (Weniger Arbeit, nur bedürfnisorientiert wirtschaften, admin) muss jedoch sozial abgefedert werden: durch ein BGE. Ziel einer neuen Ordnung wäre nicht mehr Vollbeschäftigung, sondern die Vollversorgung aller Bürger mit allen wirklich wichtigen Gütern und Dienstleistungen…”
Mit dem Ziel einer überflüssigen VB erreicht die Wertung ein 18:17.
Utopische Vorstellung
14.2.12 Der WordPress-Fund für heute: Das BGE wird im Beitrag Bedingungsloses Grundeinkommen von monopoli & den Herren von der Schlossallee befürwortet. Der Suchbegriff Vollbeschäftigung tritt hier auf: “Theo Wehner: Ich würde sagen, dass Vollbeschäftigung eine utopischere Vorstellung ist als die eines bedingungslosen Grundeinkommens.” Und hier: “Barbara Hendricks, SPD : Wir halten an der Forderung der Vollbeschäftigung fest. Wer sagt, es gäbe nicht mehr genug Arbeit, schiebt Menschen in die Perspektivlosigkeit ab und nimmt ihnen damit auch ein Stück ihrer Würde.” In der Sache tritt der Beitrag für ein BGE ein, in der Richtung gegen Vollbeschäftigung. Das dritte Mal tritt der Suchbegriff ganz unten auf: “Sascha Liebermann, geboren…. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr Universität Bochum und Mitbegründer der Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung…” Packen wir den Beitrag, zugegebenermaßen, in eine Schublade, lugt darin der Vollbeschäftigungs-Unglaube vieler BGE-Befürworter hervor. Wertung heute, plus 1 für VB ist unmöglich, 17:14.
By Regular
21.1.12 Ein Beitrag by Regular im 2008 erloschenen Realitätsstudio zitiert den MdB Schneider mit “Die Befürworter des Grundeinkommens unterstellen, dass Vollbeschäftigung ein Wunschtraum ist. Das ist nachweislich falsch: Die Erwerbsquote in anderen europäischen Ländern ist viel höher als bei uns. Ja, die Arbeitswelt wandelt sich. Aber es gibt genug Arbeit zu tun.“ Der Beitrag endet aber mit der Vermutung, dass der MdB unter dem Einfluss von LSD und Koks steht. Bedeutet, VB ist nicht möglich.
Stand heute 8:9
Utopie
20.1.12 Der Bildartikel in 2008 mit einer ministeriellen Ankündigung, Vollbeschäftigung sei in 10 Jahren möglich, war Anlass für Beiträge in mehreren Blogs. Heute begegnen wir ihm in Jochens Blog nach dem indirekten Zitat am 14.12.11 noch einmal: ” Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) zu BILD am SONNTAG: „Deutschland ist auf dem besten Weg zur Vollbeschäftigung. …. Wenn wir die Weichen richtig stellen, ist nach meiner Meinung Vollbeschäftigung im nächsten Jahrzehnt zu erreichen.“ “ Jochen verlinkt daraufhin zur Wikipedia mit Utopischer_Sozialismus.
Klarer Fall, lächerlich an VB zu glauben, Stand heute 8:8 für und gegen Vollbeschäftigung ist möglich.
Arbeit langt nicht zum Leben
28.12.11 Treffer „Ein Impuls, der mein Denken anstößt“
Im heutigen Beitrag kommt per Interview indirekt eine Befürworterin des BGE zu Wort: “…nicht nur bei mir sehe ich, dass ein ganzer Tag Arbeit oft nicht zum Leben langt. Außerdem habe ich mich schon immer an dieser Aussage der Politik gestoßen, die da heißt: „Wir brauchen wieder Vollbeschäftigung“. Als wäre das realistisch und als wäre das überhaupt erstrebenswert. Wozu haben wir denn die Automatisierung, was hilft die uns denn dann überhaupt?”
Unrealistisch ist so gut wie unmöglich. Damit steht es nach Weihnachten 3:6 gegen Vollbeschäftigung ist möglich.
Illusion
23.12.11 Treffer Großbritannien-höchste Arbeitslosigkeit seit 17 Jahren
Wir stoßen heute wieder auf die strukturelle Arbeitslosigkeit, die Vollbeschäftigung unmöglich mache, aber auch auf die Unfähigkeit, für auskömmliche Arbeit zu sorgen.
Denn wenn man sich die Zahlen genau betrachtet, stellt man fest das Millionen von Erwerbslosen in Maßnahmen stecken oder als Billigarbeitskraft eingestellt sind. Dies dient nur einem Zweck, die Bilanz der Arbeitslosen zu verbessern, damit die Regierung auch weiterhin an der Macht bleibt und in der nächsten Wahlperiode wieder gewählt wird.
Die Situation wird sich mit weiterer Automatisierung zunehmends verschlimmern. Immer weniger Wert hat eine Arbeitskraft, denn es gibt genügend Bewerber auf eine Stelle und dementsprechend sinkt in Deutschland auch der Reallohn. Das Modell Vollbeschäftigung ist schon längst nicht mehr als eine Illusion.
Die tägliche Nennung von Treffern wird über Weihnachten unterbrochen. Das bedeutet, Du bist jetzt alleine mit Äußerungen dran! Stand heute 3:5 oder bisher 63% halten Vollbeschäftigung für unmöglich.
Keine neuen Stellen auf breiter Front
14.12.11, Suchbegriff wie immer “Vollbeschäftigung”
Der Artikel teilt schon in der Überschrift das Fazit mit: “Arbeitsmarkt Vollbeschäftigung möglich? Nein“. Anneliese verlinkt auf den Kopp-Verlag, von dem sie zitiert, und der wiederum zitiert BILD und SPON. Anneliese schreibt: “Ich weiß ja nicht ob von Euch jemand glaubt das der Arbeitsmarkt so gut dasteht in Deutschland (,dass es den Firmen glänzend geht und auf breiter Front neue Stellen geschaffen werden – Umstellung durch admin)? Ich glaube davon kein Wort.
Bisher 4 Stimmen Contra Vollbeschäftigung ist möglich und eine Enthaltung. 0:4
0:2 – bei drei Zitaten negativ
12.12.2011, Suchbegriff VB.
Der neueste Beitrag heute morgen liefert diese Erwähnung: “Krisenfreies Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung werden unmöglich, wenn Produktivitätsgewinne nicht voll an Arbeitnehmer weitergegeben werden.“ Ein in diesem Zitat verlinkter Beitrag im gleichen Blog bringt schon einmal den Beleg einer britischen Studie, dass in zehn westlichen Industriestaaten das Wirtschaftswachstum nicht an mittlere Einkommensbezieher weitergegeben wird. Ohne Beleg lässt sich das dahingehend verallgemeinern, dass Vollbeschäftigung unmöglich wird.
0:1 – VB ist unmöglich
10.12.2011, Suchbegriff Vollbeschäftigung (VB).
Die Suche unter den WP-Blogs zum Thema ergibt einen ganz aktuellen Eintrag von heute. Die betreffende Meinung in dem langen Artikel wird durch Suchen nach VB schnell gefunden:
Vollbeschäftigung halte ich NICHT mehr für möglich und zwar egal in welchem System. Dies liegt ganz einfach daran das die Computerisierung der Arbeitsprozesse immer mehr Menschen im Arbeitsprozess „überflüssig“ gemacht hat. Die Krise der Arbeitsgesellschaft ist von daher auch eine strukturelle. Deswegen muss man sich zum einen überlegen, wie man Arbeit gerechter verteilt, und wie mit denjenigen umzugehen ist, für die ganz einfach keine Arbeit im herkömmlichen Sinn vorhanden ist.
Mehr steht da nicht zum Thema. Die Meinung ist klar, VB ist unmöglich.