Einstieg in den Sozialkunde-Unterricht

15.12.11, Suchbegriff VB.
Heute begegnet uns Sarkasmus von Tom vom 31.3.2008. Im März damals gab es einen Atikel in  der Financial Times Deutschland, Glos glaubt an Vollbeschäftigung, der Tom zum Spotten veranlasst:

Aber Herr Glos, wieso erst im nächsten Jahrzehnt? Wir haben doch jetzt schon Vollbeschäftigung, denn die Faustregel dafür definiert sich folgendermaßen:

Vollbeschäftigung ist nicht erst dann gegeben, wenn die Arbeitslosigkeit bei null liegt. Dazu gibt es zu viele Arbeitssuchende, die Zeit bei der Suche brauchen und solange arbeitslos gemeldet sind. Die Grenze wird daher bei drei bis fünf Prozent Arbeitslosigkeit gezogen. Nach dieser Faustregel ist Vollbeschäftigung in Baden-Württemberg (4,5 Prozent Arbeitslose im Februar 2008) und Bayern, Heimatland von Glos, (5,1 Prozent) fast erreicht.

Oder einfach ausgedrückt: Die Berufstätigen sind voll mit Arbeiten beschäftigt und die Arbeitslosen sind voll mit der Jobsuche beschäftigt. Ergo alle Vollbeschäftigt!

Für die Wichtung Pro oder Contra bringt das nichts, führt uns aber zu der unausweichlichen Diskussion, ab wann von Vollbeschäftigung geredet werden kann. Bei Anfrage wird das gerne mit einer eigenen Seite begonnen. Stand heute 0:4, wie gestern.

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Ein Gedanke zu “Einstieg in den Sozialkunde-Unterricht

  1. Wenn schon Seiten zu einer Facette von Vollbeschäftigung eingerichtet gehören, dann vielleicht auch eine zu Aussagen von Prominenten. Der oben erwähnte Artikel der FTD liefert schon vier davon. Vorschläge willkommen.

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