Menschen fördern

17.12.11, Treffer „Vollbeschäftigung anders gedacht!
In Oberösterreich unterhalten der Österreichische Gewerkschaftsbund ÖGB und die Kammer für Arbeiter und Angestellte Oberösterreich den größten Bildungs- und Sozialdienstleister Österreichs, die BBRZ-Gruppe. Zu der gehört die FAB, die leider seit November 09 nichts Neues mehr bei WordPress bloggt. Sie berichtet, dass in 2010 11.300 Personen von ihr in Beschäftigungsprojekten, sozialökonomischen Betrieben, Stiftungen oder integrativen Kursen qualifiziert, beraten und gefördert wurden. Am 10.9. 2009 bloggt die FAB den Treffer von heute. Das ist ein Hammerartikel für eine mögliche Grundlagenseite für diesen Blog.

Was sind daher die Alternativen zum sogenannten ersten bzw. regulären Arbeitsmarkt? Der zweite bzw. integrative Arbeitsmarkt. Wie dieser genau aussehen kann, ist noch unklar. Darüber, dass er von Nöten ist – gerade in Hinblick auf eine Vollbeschäftigung in Europa – , ist sich auch die EU einig.

Die eLeW ist gegen die Klassifizierung in einen ersten, zweiten, dritten, usw. Arbeitsmarkt. Der zweite, bzw. integrative Arbeitsmarkt gehört in die eine Arbeitswelt integriert. Dass soziale Randgruppen integriert werden, ist eine Pflicht für alle Menschenrechtler und die Wirtschaft. Dem Sinn nach ist das also keine Alternative zum regulären Arbeitsmarkt, sondern ein Teil. Für die Integration der „unbrauchbaren“ Menschen (FAB-Wortwahl auf der Trefferseite) ist die FAB in allerhöchstem Maße zu loben. Es gibt keine unbrauchbaren Menschen, nur die Wirtschaft in großen Teilen tut so als ob doch.

Vollbeschäftigung ist ein Ziel, positive Wertung, daher steht es heute 2:4 für Vollbeschäftigung ist möglich.

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Ein Gedanke zu “Menschen fördern

  1. Der im Zitat verlinkte Bericht des Europäischen Parlaments heißt auch schlicht „aktive Eingliederung der aus dem Arbeitsmarkt ausgegrenzten Personen“ und nicht Integration in einen zweiten Arbeitsmarkt. Die eLeW lehnt den zweiten Arbeitsmarkt mit den subventionierten öffentlichen Scheinbeschäftigungen ab. Die meisten der Aufgaben dort gehören als ordentliche Aufträge dem Handwerk oder dem Arbeitsplatz anbietenden Mittelstand übertragen.

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