Arbeit langt nicht zum Leben

28.12.11 Treffer „Ein Impuls, der mein Denken anstößt“
Im heutigen Beitrag kommt per Interview indirekt eine Befürworterin des BGE zu Wort: „…nicht nur bei mir sehe ich, dass ein ganzer Tag Arbeit oft nicht zum Leben langt. Außerdem habe ich mich schon immer an dieser Aussage der Politik gestoßen, die da heißt: „Wir brauchen wieder Vollbeschäftigung“. Als wäre das realistisch und als wäre das überhaupt erstrebenswert. Wozu haben wir denn die Automatisierung, was hilft die uns denn dann überhaupt?“

Unrealistisch ist so gut wie unmöglich. Damit steht es nach Weihnachten 3:6 gegen Vollbeschäftigung ist möglich.

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Ein Gedanke zu “Arbeit langt nicht zum Leben

  1. Ist das gemeint, Vollbeschäftigung sei unrealistisch und Automatisierung als Weg in den Dauerurlaub ohne Arbeit die Realität?
    So wie Automatisierung gehandhabt wird, gehört sie zur Arbeitslosigkeit, keiner wird sich der Illusion hingeben, dass dank ihrer die 8-Stunden-Woche kommt.
    Vollbeschäftigung tangiert die Automatisierung kaum. Vollbeschäftigung bedeutet, dass jeder eine Stelle finden kann, die ihn ernährt und dank eigener Leistung von Gnadenbroten unabhängig macht. Werden dank Automatisierung die Stellen an den Automaten weniger, ergibt sich die Notwendigkeit, Stellen, die nicht automatisiert sind, zu vermehren. Das ist aktive Arbeitspolitik. Aber zuerst einmal nicht Lehrer-, Polizisten-, Richter-, Sozialarbeiter- und sonstwas Stellen abbauen, sondern schaffen. Danach unbezahlte Arbeit (z.B. Ehrenämter) in bezahlte Arbeit wandeln. Arbeit muss zum Leben langen.

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