Kapitalismus ohne Arbeitslosigkeit

18.12.11, Treffer „Vollbeschäftigung
Unter Haupt- und Nebensächlichkeiten aus Schwandorf meldet Thomas Göttinger am 3.11.11 die erstaunlich niedrige Arbeitslosigkeit von 2,1% im Bereich der Geschäftsstelle Oberviechtach. Das ist für ihn quasi Vollbeschäftigung. Und dann setzt seine Häme ein: „Am Ende wird die Arbeitslosenquote sogar noch negativ und uns fehlen Arbeitskräfte. …. (Auslassung vom admin) …stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass sich das mit der Vollbeschäftigung im Landkreis Schwandorf bald wieder erledigt haben wird. Wo kämen wir anderenfalls auch hin! Ich meine: Kapitalismus ohne Arbeitslosigkeit – das geht ja nun mal gar nicht. (gö).
Das bringt die Quote Pro oder Contra nicht weiter, es bleibt bei 2:4.

Menschen fördern

17.12.11, Treffer „Vollbeschäftigung anders gedacht!
In Oberösterreich unterhalten der Österreichische Gewerkschaftsbund ÖGB und die Kammer für Arbeiter und Angestellte Oberösterreich den größten Bildungs- und Sozialdienstleister Österreichs, die BBRZ-Gruppe. Zu der gehört die FAB, die leider seit November 09 nichts Neues mehr bei WordPress bloggt. Sie berichtet, dass in 2010 11.300 Personen von ihr in Beschäftigungsprojekten, sozialökonomischen Betrieben, Stiftungen oder integrativen Kursen qualifiziert, beraten und gefördert wurden. Am 10.9. 2009 bloggt die FAB den Treffer von heute. Das ist ein Hammerartikel für eine mögliche Grundlagenseite für diesen Blog.

Was sind daher die Alternativen zum sogenannten ersten bzw. regulären Arbeitsmarkt? Der zweite bzw. integrative Arbeitsmarkt. Wie dieser genau aussehen kann, ist noch unklar. Darüber, dass er von Nöten ist – gerade in Hinblick auf eine Vollbeschäftigung in Europa – , ist sich auch die EU einig.

Die eLeW ist gegen die Klassifizierung in einen ersten, zweiten, dritten, usw. Arbeitsmarkt. Der zweite, bzw. integrative Arbeitsmarkt gehört in die eine Arbeitswelt integriert. Dass soziale Randgruppen integriert werden, ist eine Pflicht für alle Menschenrechtler und die Wirtschaft. Dem Sinn nach ist das also keine Alternative zum regulären Arbeitsmarkt, sondern ein Teil. Für die Integration der „unbrauchbaren“ Menschen (FAB-Wortwahl auf der Trefferseite) ist die FAB in allerhöchstem Maße zu loben. Es gibt keine unbrauchbaren Menschen, nur die Wirtschaft in großen Teilen tut so als ob doch.

Vollbeschäftigung ist ein Ziel, positive Wertung, daher steht es heute 2:4 für Vollbeschäftigung ist möglich.

Ungezügelter Kapitalismus

16.12.11, Suchbegriff VB.
Martin Krupp beendet den heute ausgewählen Beitrag mit: „Ein hasserfüllter Blickwinkel auf den ungezügelten Kapitalismus…“, was die Überschrift liefert.

Hier sein Statement zur Vollbeschäftigung in seinem Artikel Gesellschaft/Politik:“Vollbeschäftigung ist eine Legende“ (MK).
(Der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach…, Voranstellung von admin) „…gibt ein Interview mit vielen richtigen Einsichten und Ansichten, jedoch ist seine Schlussfolgerung, dass die Vollbeschäftigung eine Legende sei meiner Meinung nach falsch. Vollbeschäftigung ist möglich. Das Problem ist jedoch, dass sich dafür einige Dinge grundlegend ändern müssen.

Eindeutig, Vollbeschäftigung ist möglich. Damit findet sich die erste Pro-Stimme. Stand heute 1:4, bei zwei Enthaltungen.

Einstieg in den Sozialkunde-Unterricht

15.12.11, Suchbegriff VB.
Heute begegnet uns Sarkasmus von Tom vom 31.3.2008. Im März damals gab es einen Atikel in  der Financial Times Deutschland, Glos glaubt an Vollbeschäftigung, der Tom zum Spotten veranlasst:

Aber Herr Glos, wieso erst im nächsten Jahrzehnt? Wir haben doch jetzt schon Vollbeschäftigung, denn die Faustregel dafür definiert sich folgendermaßen:

Vollbeschäftigung ist nicht erst dann gegeben, wenn die Arbeitslosigkeit bei null liegt. Dazu gibt es zu viele Arbeitssuchende, die Zeit bei der Suche brauchen und solange arbeitslos gemeldet sind. Die Grenze wird daher bei drei bis fünf Prozent Arbeitslosigkeit gezogen. Nach dieser Faustregel ist Vollbeschäftigung in Baden-Württemberg (4,5 Prozent Arbeitslose im Februar 2008) und Bayern, Heimatland von Glos, (5,1 Prozent) fast erreicht.

Oder einfach ausgedrückt: Die Berufstätigen sind voll mit Arbeiten beschäftigt und die Arbeitslosen sind voll mit der Jobsuche beschäftigt. Ergo alle Vollbeschäftigt!

Für die Wichtung Pro oder Contra bringt das nichts, führt uns aber zu der unausweichlichen Diskussion, ab wann von Vollbeschäftigung geredet werden kann. Bei Anfrage wird das gerne mit einer eigenen Seite begonnen. Stand heute 0:4, wie gestern.

Keine neuen Stellen auf breiter Front

14.12.11, Suchbegriff wie immer „Vollbeschäftigung“
Der Artikel teilt schon in der Überschrift das Fazit mit: „Arbeitsmarkt Vollbeschäftigung möglich? Nein„. Anneliese verlinkt auf den Kopp-Verlag, von dem sie zitiert, und der wiederum zitiert BILD und SPON. Anneliese schreibt: „Ich weiß ja nicht ob von Euch jemand glaubt das der Arbeitsmarkt so gut dasteht in Deutschland (,dass es den Firmen glänzend geht und auf breiter Front neue Stellen geschaffen werden – Umstellung durch admin)?  Ich glaube davon kein Wort.

Bisher 4 Stimmen Contra Vollbeschäftigung ist möglich und eine Enthaltung. 0:4

0:3 bei vier Zitaten

13.12.2011, Suchbegriff VB.
Heute endlich mangels neuestem der von WordPress immer als wichtigster zum Thema gelistete Blog. Ein Aufsatz unter dem Titel „Vollbeschäftigung“ zum Thema Wirtschaftsliberaler Ansatz für mehr Arbeitsplätze liefert zwei Stellen:
Dass ein freier Markt nicht automatisch zu Vollbeschäftigung und somit zu ausreichenden Löhnen tendiert, legte z.B. der Ökonom John Maynard Keynes dar.

Liberale Wirtschaftstheoretiker haben also schon lange herausgefunden, dass der Ansatz, einen möglichst freien Markt zu erzeugen, nicht fruchtet. Ebenso wurde gezeigt, dass kein noch so hohes Wirtschaftswachstum eine Vollbeschäftigung erzeugen kann.

Die Wertung heute, 3:0 bei einer Enthaltung, erhält eine weitere Stimme für VB ist unmöglich, weil angenommen wird, dass die Mehrheit einen unfreien Markt ablehnt und verhindert. Außerdem ist ein noch so hohes Wirtschaftswachstum auch unmöglich. Ab Morgen wird der Stand von Pro und Contra unten im Beitrag und nicht im Titel erscheinen.

0:2 – bei drei Zitaten negativ

12.12.2011, Suchbegriff VB.
Der neueste Beitrag heute morgen liefert diese Erwähnung: „Krisenfreies Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung werden unmöglich, wenn Produktivitätsgewinne nicht voll an Arbeitnehmer weitergegeben werden. Ein in diesem Zitat verlinkter Beitrag im gleichen Blog bringt schon einmal den Beleg einer britischen Studie, dass in zehn westlichen Industriestaaten das  Wirtschaftswachstum nicht an mittlere Einkommensbezieher weitergegeben wird. Ohne Beleg lässt sich das dahingehend verallgemeinern, dass Vollbeschäftigung unmöglich wird.

0:1 – VB ist unmöglich bei einer Enthaltung

11.12.2011, Suchbegriff VB.
Der zweitneueste Beitrag erwähnt angelegentlich einer 2/3-Entscheidung bei den Piraten für das BGE, dass Vollbeschäftigung nicht das Ziel der Piratenpartei ist. Der Blogbeitrag stammt vom 8.12.2011 und wird hier als untentschieden gezählt. Einerseits scheint nämlich eine Forderung nach Vollbeschäftigung im Raum zu stehen, der hier mit der Absage, dass diese nicht das Ziel sei, begegnet wird. Andererseits scheint aber Verständnis für eine solche Forderung vorzuliegen.

0:1 – VB ist unmöglich

10.12.2011, Suchbegriff Vollbeschäftigung (VB).
Die Suche unter den WP-Blogs zum Thema ergibt einen ganz aktuellen Eintrag von heute.  Die betreffende Meinung in dem langen Artikel wird durch Suchen nach VB schnell gefunden:
Vollbeschäftigung halte ich NICHT mehr für möglich und zwar egal in welchem System. Dies liegt ganz einfach daran das die Computerisierung der Arbeitsprozesse immer mehr Menschen im Arbeitsprozess „überflüssig“ gemacht hat. Die Krise der Arbeitsgesellschaft ist von daher auch eine strukturelle. Deswegen muss man sich zum einen überlegen, wie man Arbeit gerechter verteilt, und wie mit denjenigen umzugehen ist, für die ganz einfach keine Arbeit im herkömmlichen Sinn vorhanden ist.
Mehr steht da nicht zum Thema. Die Meinung ist klar, VB ist unmöglich.

Willkommen zu einer Worpress-Umfrage

Dieser Blog ist nach einer Suche bei wordpress.com mit dem Suchbegriff „Vollbeschäftigung“ zu diesem Thema als Spezialseite der eLeW eingerichtet worden. Der Plan ist, WordPress-Blogger zu diesem Thema zu besuchen und die Meinungen dieses Teils der Internetgemeinde zu sammeln. Kommen dann auch Meinungen anderer Besucher hinzu, dann um so besser. Der letzte Artikel gibt jeweils den Stand der „Befragung“ im Titel wider.
Beim Neubeginn dieses Blogs am 10.12. 2011 gab es 1236 Treffer beim Suchbegriff „Vollbeschäftigung“. Beim Fehlstart vor etwas mehr als einem Jahr waren es nur 37 Treffer.