Nachkriegsvollbeschäftigung

21.12.11 Treffer Rezepte gegen Crash und Depression
Der Suchbegriff liegt in einem Zitat aus der FR vom 7.9.2011: „Die Schweizer Nationalbank macht es vor. Sie schafft den Marktmechanismus ab, indem sie sich ein Wechselkursziel verordnet. Eigentlich liegt die Blaupause in der Wirtschaftsordnung der Nachkriegszeit als feste Wechselkurse, Kapitalverkehrskontrollen, künstlich niedrig gehaltene Zinsen durch Ausschaltung des Marktmechanismus Vollbeschäftigung aufbauten.
Der Blogger stellt das in Frage „Ist da was dran?“  Dieser Blog kommt (nach dem Auswerten, wie stehen WordPress-Teilnehmer zum Thema Vollbeschäftigung möglich oder nicht) langfristig nicht um diese Frage herum. Der Leitartikler der FR, so lässt sich entnehmen, gehört zur Pro-Abteilung. Aber der Blogger ist gefragt, und somit heute wieder Stimmenthaltung. Stand Pro Vollbeschäftigung immer noch 2:4.

Miss-matching

20.12.11, Treffer Die Vollbeschäftigung naht
Der Artikel ist inzwischen über 3 Jahre alt. Damals konnte dem Verlauf der sinkenden statistischen Arbeitslosenzahlen die bald erreichbare Null entnommen werden. Marcus Bittner macht daraus eine „sog. Vollbeschäftigung“
Wir haben ein „miss-matching“ am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bedarf an gewissen Fachkräften wird weiter wachsen, während andere Bevölkerungsgruppen, keinen adäquaten Platz in unser Arbeitsplatzgesellschaft finden werden. D. h. bestimmte Stellen werden nicht besetzt werden können, während für bestimmte Menschen auf Dauer nicht vermittelt werden können. Auch wenn wir eine sog. Vollbeschäftigung hätten, könnte diese Herausforderung dadurch kaum gelöst werden.
Das hinterfragt den Sinn der statistischen Vollbeschäftigung und verweist auf die Notwendigkeit, an adäquate Plätze für den Menschen zu denken. Das führt die Wertung hier nicht weiter, muss aber weitergeführt werden. Wertung unverändert 2:4

Einblick in den Arbeitsmarkt

19.12.11, Treffer Traumziel-Vollbeschäftigung, ein Blogbeitrag heute, der auf eine Phoenix-Aufzeichnung verlinkt und nur den Phoenix-Begleittext präsentiert. Die Sendung stammt vom Juli 2011, von noch vor der Eurokrise und nach einer Phase des Aufschwungs. Die sehr interessante Sendung könnte mit ihren vielen interessanten Details als Vorbereitung zu einer Diskussion über Vollbeschäftigung und den Arbeitsmarkt an sich dienen.

(Kommentar bei Youtube: „Aufklärende 1 1/4 Stunde über die Arbeits-, Einkommens-, Rechts- und damit Lebensbedingungen in Deutschland…2011…
Die Professoren Michael Hüther (Inst. d. d. Wirtschaft, wirtschaftspolitischer neoliberaler Thinktank zusammen mit der INSM, Initiative neue soziale Marktwirtschaft zur öffentlichen Umdefinition des radikalen Kapitalimusverhaltens) und Christoph Butterwegge (Markt und Gesellschaft beobachtender Politik- und Sozialwissenschaftler der Uni Köln) im moderierten Streitgespräch.

Der erste Blick auf den Arbeitsmarkt und die Rede von Vollbeschäftigung scheinen zuerst einseitig (bei Phoenix nicht abwegig), aber es werden im Laufe der Sendung noch viele „gesellschafts- u. lebenstechnische“ Fehlentwicklungen in den deutschen Rechts-, Wirtschaft- und Bildungsstrukturen aufgezeigt…“)

Wieder bringt das die Quote Pro oder Contra nicht weiter, es bleibt noch bei 2:4.

Kapitalismus ohne Arbeitslosigkeit

18.12.11, Treffer „Vollbeschäftigung
Unter Haupt- und Nebensächlichkeiten aus Schwandorf meldet Thomas Göttinger am 3.11.11 die erstaunlich niedrige Arbeitslosigkeit von 2,1% im Bereich der Geschäftsstelle Oberviechtach. Das ist für ihn quasi Vollbeschäftigung. Und dann setzt seine Häme ein: „Am Ende wird die Arbeitslosenquote sogar noch negativ und uns fehlen Arbeitskräfte. …. (Auslassung vom admin) …stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass sich das mit der Vollbeschäftigung im Landkreis Schwandorf bald wieder erledigt haben wird. Wo kämen wir anderenfalls auch hin! Ich meine: Kapitalismus ohne Arbeitslosigkeit – das geht ja nun mal gar nicht. (gö).
Das bringt die Quote Pro oder Contra nicht weiter, es bleibt bei 2:4.

Menschen fördern

17.12.11, Treffer „Vollbeschäftigung anders gedacht!
In Oberösterreich unterhalten der Österreichische Gewerkschaftsbund ÖGB und die Kammer für Arbeiter und Angestellte Oberösterreich den größten Bildungs- und Sozialdienstleister Österreichs, die BBRZ-Gruppe. Zu der gehört die FAB, die leider seit November 09 nichts Neues mehr bei WordPress bloggt. Sie berichtet, dass in 2010 11.300 Personen von ihr in Beschäftigungsprojekten, sozialökonomischen Betrieben, Stiftungen oder integrativen Kursen qualifiziert, beraten und gefördert wurden. Am 10.9. 2009 bloggt die FAB den Treffer von heute. Das ist ein Hammerartikel für eine mögliche Grundlagenseite für diesen Blog.

Was sind daher die Alternativen zum sogenannten ersten bzw. regulären Arbeitsmarkt? Der zweite bzw. integrative Arbeitsmarkt. Wie dieser genau aussehen kann, ist noch unklar. Darüber, dass er von Nöten ist – gerade in Hinblick auf eine Vollbeschäftigung in Europa – , ist sich auch die EU einig.

Die eLeW ist gegen die Klassifizierung in einen ersten, zweiten, dritten, usw. Arbeitsmarkt. Der zweite, bzw. integrative Arbeitsmarkt gehört in die eine Arbeitswelt integriert. Dass soziale Randgruppen integriert werden, ist eine Pflicht für alle Menschenrechtler und die Wirtschaft. Dem Sinn nach ist das also keine Alternative zum regulären Arbeitsmarkt, sondern ein Teil. Für die Integration der „unbrauchbaren“ Menschen (FAB-Wortwahl auf der Trefferseite) ist die FAB in allerhöchstem Maße zu loben. Es gibt keine unbrauchbaren Menschen, nur die Wirtschaft in großen Teilen tut so als ob doch.

Vollbeschäftigung ist ein Ziel, positive Wertung, daher steht es heute 2:4 für Vollbeschäftigung ist möglich.

Ungezügelter Kapitalismus

16.12.11, Suchbegriff VB.
Martin Krupp beendet den heute ausgewählen Beitrag mit: „Ein hasserfüllter Blickwinkel auf den ungezügelten Kapitalismus…“, was die Überschrift liefert.

Hier sein Statement zur Vollbeschäftigung in seinem Artikel Gesellschaft/Politik:“Vollbeschäftigung ist eine Legende“ (MK).
(Der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach…, Voranstellung von admin) „…gibt ein Interview mit vielen richtigen Einsichten und Ansichten, jedoch ist seine Schlussfolgerung, dass die Vollbeschäftigung eine Legende sei meiner Meinung nach falsch. Vollbeschäftigung ist möglich. Das Problem ist jedoch, dass sich dafür einige Dinge grundlegend ändern müssen.

Eindeutig, Vollbeschäftigung ist möglich. Damit findet sich die erste Pro-Stimme. Stand heute 1:4, bei zwei Enthaltungen.

Einstieg in den Sozialkunde-Unterricht

15.12.11, Suchbegriff VB.
Heute begegnet uns Sarkasmus von Tom vom 31.3.2008. Im März damals gab es einen Atikel in  der Financial Times Deutschland, Glos glaubt an Vollbeschäftigung, der Tom zum Spotten veranlasst:

Aber Herr Glos, wieso erst im nächsten Jahrzehnt? Wir haben doch jetzt schon Vollbeschäftigung, denn die Faustregel dafür definiert sich folgendermaßen:

Vollbeschäftigung ist nicht erst dann gegeben, wenn die Arbeitslosigkeit bei null liegt. Dazu gibt es zu viele Arbeitssuchende, die Zeit bei der Suche brauchen und solange arbeitslos gemeldet sind. Die Grenze wird daher bei drei bis fünf Prozent Arbeitslosigkeit gezogen. Nach dieser Faustregel ist Vollbeschäftigung in Baden-Württemberg (4,5 Prozent Arbeitslose im Februar 2008) und Bayern, Heimatland von Glos, (5,1 Prozent) fast erreicht.

Oder einfach ausgedrückt: Die Berufstätigen sind voll mit Arbeiten beschäftigt und die Arbeitslosen sind voll mit der Jobsuche beschäftigt. Ergo alle Vollbeschäftigt!

Für die Wichtung Pro oder Contra bringt das nichts, führt uns aber zu der unausweichlichen Diskussion, ab wann von Vollbeschäftigung geredet werden kann. Bei Anfrage wird das gerne mit einer eigenen Seite begonnen. Stand heute 0:4, wie gestern.