Sinnvoll?

29.2.12 Die Fundstelle für heute liefert ein Lob auf das BGE mit GRUNDEINKOMMEN – DAS WORT ZUM MONTAG. Enthalten ist die Frage, die zuerst beantwortet werden sollte, bevor hier untersucht wird, ob WordPresser Vollbeschäftigung für möglich halten:
„Genauso sollte man sich einmal Gedanken darüber machen, was Arbeit eigentlich ist und ob es sinnvoll ist, die breite Masse noch zusätzlich in eine Vollbeschäftigung zu treiben?“
Der Sinn wird angezweifelt, das lässt sich als unmögliche VB werten. Stand somit 18:16 für VB ist möglich.

Bayern

28.2.12 Der Suchbegriff VB kommt heute schon im ersten Absatz einer Filmbesprechung der Stubenhockerei vor: „….Krise, Krise, Arbeitslosigkeit in den USA, Vollbeschäftigung in Bayern, Wohlstandskluft, Obdachlosigkeit, klobige Autos, Nein zum Atom, etc. etc. etc.“ Wie diesen von WordPress servierten Beitrag buchen? Mit der VB-Problematik hat er nichts zu tun. Im Zitat ragt Bayern positiv heraus. Unter den Bundesländern als reicher Staat und mit der niedrigsten Arbeitslosenquote auch. 3,9% Arbeitslose in Bayern vor einem Jahr gelten für manche per Definition als Vollbeschäftigung. Demnach ist sie möglich. Hier sind das aber 3,9% zu viel. Also wieder keine neue Wertung.

Griechenland

27.2.12 Heute geht es um das Zerstören Griechenlands in Moldaschl’s Blog mit Merkozy im Klassenkampf: „Wie in aller Welt stellen sich Merkozy dass vor, dass Griechenland milliardenschwere Defizitreduktionen zustande bringen soll, wenn zugleich die Lohnsteuerbasis mit einer 25%igen Kürzung zusammengestrichen wird?….Glauben Merkozy tatsächlich, dass Arbeit einfach nur billig genug werden muss, damit dann Vollbeschäftigung herrscht?“ Aus dem Zusammenhang gerissen, könnte das Zitat aussagen, dass zum Schuldentilgen eine florierende Wirtschaft gehört. Aber darum geht es im Beitrag heute gar nicht. Stand weiterhin unverändert 18:15.

Mohssen Massarat

24.2.12 Gestern bremste mit einem Zähler die „Milchmädchenrechnung“ des prominenten Attac Polit-Ökonomen Mohssen Massarat den hiesigen Trend für VB ist möglich. Die Urquelle scheint ein Artikel auf Zeit-Online zu sein. Ein Bildungsblog des ÖGB Steiermark empfiehlt diesen Artikel als Lesetipp und (meine Unterstellung) sieht das positiv. Zitat und mit nämlichem Mohssen Massarat ein Pluszähler heute mehr: „30 Stunden Wochenarbeitszeit für alle – das fordert eine Gruppe von alternativen Ökonomen, Vertretern von Gewerkschaften und Frauenverbänden sowie Aktivisten von Attac. Sie haben sich zur “Initiative Arbeitszeitverkürzung” zusammengeschlossen und wollen eine kürzere Normalarbeitszeit – bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Eine generelle Arbeitszeitverkürzung sei das wirksame Mittel gegen Arbeitslosigkeit und würde die moderne Arbeitsgesellschaft menschenfreundlicher machen, sagt Steinrücke, die Mitglied der Initiative ist. Eine kürzere Normalarbeitszeit ohne Gehaltseinbußen komme zudem vielen Beschäftigten entgegen.“
18:15.

Das erfreut, oder nicht?

23.2.12 Im zitierten Beitrag heute kommt eine der bisher verheimlichten Grundüberlegungen zur hier vertretenen Ansicht über VB vor. Das erfreut und passt so gut. Und dann wird Mensch nur verscheißert in ListigeGlossen mit „Daimler, Daimler über alles“. Zitat eines Zitates: „Bei einer Normalarbeitszeit von 30 Stunden in der Woche kann mit einer Leistungssteigerung gerechnet werden, weil die Mitarbeiter ausgeschlafen und ausgeruht seien, meinen die hoffnungsvollen Idealisten. Ökonomisch wird Vollbeschäftigung dann möglich, wenn 2 Prozent Produktivitätsfortschritt und 3 Prozent Gewinnumverteilung dafür eingesetzt würden, rechnet der prominente Attac Polit-Ökonom Mohssen Massarrat vor. Deutschland hätte dazu auch noch weniger Kosten für Arbeitslosigkeit.“
Die Meinung von ListigeGlossen dazu: „Am Ende der Milchmädchenrechnung haben die Deutschen mehr Geld, mehr Freizeit und Daimler mehr verkaufte und geputzte Autos als je zuvor.“ So ist es für den hoffnungsvollen Realisten, jedoch geht eine Milchmädchenrechnung als VB ist unmöglich in die Wertung ein. Somit steht es 17:15.

Uns gehts doch gut

22.2.12 Die Fundstelle für heute, „Sozial- und Krisen-Debatte??? – Scheiß drauf, uns gehts doch gut, oder etwa nicht?“ bei maximaNET – Das Blogger-Netzwerk geht von einer vorhandenen VB folgendermaßen aus: Das Medienecho am 9.2.12 zum inzwischen zurückgetretenen BP sei bei der echten Problemlage unverständlich: „…wir haben einerseits fast Vollbeschäftigung und Exporte von über einer Billion. ….während in Europa Hunderte Menschen erfrieren, auch im reichen Deutschland…“.
Ob Vollbeschäftigung (fast) erreicht ist oder nicht, kam im Blog schon vor. Es geht aber um deren Möglichkeit. Diese Wertung ruht heute. Es bleibt bei 17:14. VB ist möglich.

Pause

15.2.12 Guten Tag liebe Leser. Albrecht Müller stellte gestern auf den Nachdenkseiten wieder einmal dar, wie mit der absichtsvollen Verarmung des Staates dieser in seiner Handlungsfähigkeit neoliberal ausgehungert wird. Hier im Blog werden von Aktiven im Internet, eingeengt auf WordPress-Blogger, Meinungen zur Vollbeschäftigung destilliert.
Vollbeschäftigung gilt größtenteils als heutzutage unerreichbar. Dabei ist sie ein fundamentaler Bestandteil eines lebensfähigen Staates. Es gibt noch andere fundamentale Bestandteile, Bildung zum Beispiel. Aber hier wurde begonnen, mit kleinen Portionen, den Zitaten, ein Angebot zum Surfen und Nachdenken über die verlorengegange Vollbeschäftigung zu bieten. Sie in den Blickpunkt zu rücken. Wenn es funktioniert, bitte darüber hier informieren. Es soll ja nicht nur bei Zitaten bleiben, sondern es muss auch das „Diktat der leeren Kassen“ (siehe bei Albrecht Müller) in Staat und Lohntüten verhindert werden.
Die tägliche Lieferung von mir wird hier einmal ausgesetzt, um abzuwarten, ob Beteiligung gewünscht wird und geschieht. Bitte überall hier passend kommentieren. Danke!

Utopische Vorstellung

14.2.12 Der WordPress-Fund für heute: Das BGE wird im Beitrag Bedingungsloses Grundeinkommen von monopoli & den Herren von der Schlossallee befürwortet. Der Suchbegriff Vollbeschäftigung tritt hier auf: „Theo Wehner: Ich würde sagen, dass Vollbeschäftigung eine utopischere Vorstellung ist als die eines bedingungslosen Grundeinkommens.“ Und hier: „Barbara Hendricks, SPD : Wir halten an der Forderung der Vollbeschäftigung fest. Wer sagt, es gäbe nicht mehr genug Arbeit, schiebt Menschen in die Perspektivlosigkeit ab und nimmt ihnen damit auch ein Stück ihrer Würde.“ In der Sache tritt der Beitrag für ein BGE ein, in der Richtung gegen Vollbeschäftigung. Das dritte Mal tritt der Suchbegriff ganz unten auf: „Sascha Liebermann, geboren…. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr Universität Bochum und Mitbegründer der Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung…“ Packen wir den Beitrag, zugegebenermaßen, in eine Schublade, lugt darin der Vollbeschäftigungs-Unglaube vieler BGE-Befürworter hervor. Wertung heute, plus 1 für VB ist unmöglich, 17:14.

Staatliche Unterstützung

13.2.12 Über die Griechen spannt der satirische Obermichelbacher-Weltspiegel den Bogen hin zu unseren hiesigen prekären Arbeitsverhältnissen „Wir haben einen erfreulich niedrigen Stand der Arbeitslosigkeit. Aber viele Vollzeitbeschäftigte können nicht von Ihrem Einkommen leben und brauchen staatliche Unterstützung. Immer mehr Hartz IV Empfänger fallen, in der Vollbeschäftigung, der Agentur für Arbeit dadurch auf dass sie es ablehnen einen solchen Job anzunehmen. Kann man es ihnen verdenken, wenn sie auch so überleben können?“ Hier ist die Rede von der augenblicklichen sog. Vollbeschäftigung. Diese Art ist unmöglich! Aber nicht hier buchbar unter VB ist unmöglich. Stand unverändert 17:13 für VB ist möglich.