Hagener Zustände

5.2.12 „Erwerbslosigkeit nimmt zu – was fehlt sind Arbeitsplätze“ stellt Ws auf Doppelwacholder fest. In Hagen wächst die Zahl der Erwerbslosen. „Bei der vorliegenden Differenz im fünfstelligen Bereich, wirken die Debatten um die Chancen auf Vollbeschäftigung für die örtlichen Gewerkschaften völlig absurd. Einen besonderen Blick wirft der DGB dabei auf die im Januar erkennbar zunehmende Zahl von jungen Menschen, die anstatt in Arbeit zu kommen ins Hartz IV-System gerutscht sind.
„Der Start ins Jahr ist alles andere als erfolgreich“, so Marquardt, „und hinzu kommt, dass selbst die völlig unzureichende Zahl an Vermittlungen überwiegend nicht in die gewerkschaftlich geforderten fairen und sicheren Arbeitsverhältnisse erfolgt.“
Völlig absurd bedeutet, VB ist nicht möglich, der Stand somit 13:13.

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Ein Gedanke zu “Hagener Zustände

  1. Inzwischen ist es April und die Zählerei von WordPress-Vollbeschäftigung-ist-möglich-Beiträgen mit Endstand 21:18 vorbei. Kein Besucher fragt, woher die Arbeitsplätze nehmen? Ich trage mal bei Doppelwacholder eine Wiederholung heute von mir ein:
    Ich sage mit meinen Worten “Nichts ist perfekt, und solange nichts perfekt ist, haben wir alle genug zu tun.”
    Es herrscht naturbedingt ein Überangebot an Arbeit. Die Biologie sorgt mit Werden und Vergehen dafür oder die Physik mit Reibung und Entropie. Hinzu kommen die Bedürfnisse der Menschen. Nur fehlt bei fast allen diesen Arbeits-Angeboten das Lohn-Angebot.

    Beispiel 1: Unabhängig von dem, was eine alleinerziehende Mutter im Beruf verdient, neben dem Beruf führt sie Tätigkeiten aus, wenn sie den Haushalt und die Kinder versorgt, im Wert von monatlich über 6000 Euro, die keiner bezahlt.
    Beispiel 2: Personal wird abgebaut und ohne Lohnerhöhung werden Mehrarbeit und Krankheitsvertretungen den Verbleibenden aufgebürdet. Da bleibt vieles auch unerledigt, worunter wir alle leiden.
    Beispiel 3: Ehrenamtliche übernehmen Dienste, die anständig verwaltet und bezahlt gehören.
    Fazit: Ein sogenanntes Arbeitsamt, kein Jobcenter, könnte Arbeit neu definieren und unerledigte Arbeit ohne Ende ständig an Suchende verteilen. Aber nicht in Form eines zweiten und dritten Arbeitsmarktes, sondern als vollwertige Aufträge an mittelständische Unternehmen. Die Bewertung von Arbeit ginge nicht von Kostendeckung durch Produktivität aus, sondern vom Verlust, der alle träfe, wenn sie unerledigt bliebe. Denkt man so herum, kommt man zur Überschäftigung, zu Wohlstand und zum federleichten Sozialstaat. Anders als die Milliarden für Banker wären die Milliarden nutzbringend angelegt.

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