Pause

15.2.12 Guten Tag liebe Leser. Albrecht Müller stellte gestern auf den Nachdenkseiten wieder einmal dar, wie mit der absichtsvollen Verarmung des Staates dieser in seiner Handlungsfähigkeit neoliberal ausgehungert wird. Hier im Blog werden von Aktiven im Internet, eingeengt auf WordPress-Blogger, Meinungen zur Vollbeschäftigung destilliert.
Vollbeschäftigung gilt größtenteils als heutzutage unerreichbar. Dabei ist sie ein fundamentaler Bestandteil eines lebensfähigen Staates. Es gibt noch andere fundamentale Bestandteile, Bildung zum Beispiel. Aber hier wurde begonnen, mit kleinen Portionen, den Zitaten, ein Angebot zum Surfen und Nachdenken über die verlorengegange Vollbeschäftigung zu bieten. Sie in den Blickpunkt zu rücken. Wenn es funktioniert, bitte darüber hier informieren. Es soll ja nicht nur bei Zitaten bleiben, sondern es muss auch das „Diktat der leeren Kassen“ (siehe bei Albrecht Müller) in Staat und Lohntüten verhindert werden.
Die tägliche Lieferung von mir wird hier einmal ausgesetzt, um abzuwarten, ob Beteiligung gewünscht wird und geschieht. Bitte überall hier passend kommentieren. Danke!

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5 Gedanken zu “Pause

  1. Dem neoliberalen Aushungern, dem Diktat der leeren Kassen kann mit Steuern gegengesteuert werden. Wenn Vollbeschäftigung zu erreichen, eine Aufgabe des Staates ist, kann er dieser nur bei Handlungsfähigkeit nachkommen. Steuereinnahmen und Vollbeschäftigung gehen Hand in Hand. Auch Hand in Hand ergeben auskömmliche Arbeitsplätze bei Vollbeschäftigung ausreichende Steuereinnahmen.

  2. Um beim Aushungern zu bleiben, mit der Arbeitslosigkeit ist es möglich, prekäre Jobs zu besetzen, Löhne zu drücken.
    Wird dagegen das Menschenrecht auf Arbeit mit ausreichendem Angebot an Arbeitsplätzen erfüllt, hört das auf.

    • Dass die Reichen immer reicher, die Armen immer ärmer werden, ist inzwischen Allgemeingut. Dass es dazu kommt, ist aber kein Naturgesetz. Eine zivile, humane Gesellschaft sollte in der Lage sein, die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen.
      Zum Beispiel mit der Stärkung der staatlichen Handlungsfähigkeit. Mit der Auslastung der vorhandenen Arbeitsfähigkeit und Ausführung der notwendigen Arbeiten im Lande. Das stärkt auch die sozialen Sicherungssysteme.
      Zum Beispiel mit der dadurch eintretenden Entlastung. Wie das alles?
      Zum Beispiel aufhören, uneingeschränkt hohe Einkommen für gut und nützlich zu halten.

  3. (Sonntags ist hier Ruhetag, falls jemand den täglichen Eintrag vermisst. Sonntagsruhe und Ladenschlusszeiten passen zu Vollbeschäftigung und Freiheit mit Vollbeschäftigung). Oben schreibe ich, Vollbeschäftigung gilt größtenteils als heutzutage unerreichbar. Frage ich WordPress nach Beiträgen zu „Märchen“ und „Vollbeschäftigung“ gibt es heute 20 Treffer unter most relevant. Alle neu für mich und ganz gut, dass ich hier nicht mit 0:20 für Vollbeschäftigung ist möglich nach zwei Monaten angekommen bin, sondern mit 17:14. Die Pause hier soll ein erstes Innehalten bedeuten, um von den Zitaten langsam zur Diskussion zu kommen.

    • Für Schubladendenker ist Vollbeschäftigung Maloche für alle, überflüssig durch noch mehr Maschinen. Wie wäre es mal, andersherum zu denken? Leistungsloses Einkommen solange nicht zuzulassen, bis alle Arbeit getan ist. Auszeiten nur für Urlauber, Lerner, Rentner und Kranke. Es gibt nämlich Arbeit ohne Ende und Jobs für Maschinen noch dazu ohne Ende.

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