Pause

15.2.12 Guten Tag liebe Leser. Albrecht Müller stellte gestern auf den Nachdenkseiten wieder einmal dar, wie mit der absichtsvollen Verarmung des Staates dieser in seiner Handlungsfähigkeit neoliberal ausgehungert wird. Hier im Blog werden von Aktiven im Internet, eingeengt auf WordPress-Blogger, Meinungen zur Vollbeschäftigung destilliert.
Vollbeschäftigung gilt größtenteils als heutzutage unerreichbar. Dabei ist sie ein fundamentaler Bestandteil eines lebensfähigen Staates. Es gibt noch andere fundamentale Bestandteile, Bildung zum Beispiel. Aber hier wurde begonnen, mit kleinen Portionen, den Zitaten, ein Angebot zum Surfen und Nachdenken über die verlorengegange Vollbeschäftigung zu bieten. Sie in den Blickpunkt zu rücken. Wenn es funktioniert, bitte darüber hier informieren. Es soll ja nicht nur bei Zitaten bleiben, sondern es muss auch das „Diktat der leeren Kassen“ (siehe bei Albrecht Müller) in Staat und Lohntüten verhindert werden.
Die tägliche Lieferung von mir wird hier einmal ausgesetzt, um abzuwarten, ob Beteiligung gewünscht wird und geschieht. Bitte überall hier passend kommentieren. Danke!

Utopische Vorstellung

14.2.12 Der WordPress-Fund für heute: Das BGE wird im Beitrag Bedingungsloses Grundeinkommen von monopoli & den Herren von der Schlossallee befürwortet. Der Suchbegriff Vollbeschäftigung tritt hier auf: „Theo Wehner: Ich würde sagen, dass Vollbeschäftigung eine utopischere Vorstellung ist als die eines bedingungslosen Grundeinkommens.“ Und hier: „Barbara Hendricks, SPD : Wir halten an der Forderung der Vollbeschäftigung fest. Wer sagt, es gäbe nicht mehr genug Arbeit, schiebt Menschen in die Perspektivlosigkeit ab und nimmt ihnen damit auch ein Stück ihrer Würde.“ In der Sache tritt der Beitrag für ein BGE ein, in der Richtung gegen Vollbeschäftigung. Das dritte Mal tritt der Suchbegriff ganz unten auf: „Sascha Liebermann, geboren…. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr Universität Bochum und Mitbegründer der Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung…“ Packen wir den Beitrag, zugegebenermaßen, in eine Schublade, lugt darin der Vollbeschäftigungs-Unglaube vieler BGE-Befürworter hervor. Wertung heute, plus 1 für VB ist unmöglich, 17:14.

Staatliche Unterstützung

13.2.12 Über die Griechen spannt der satirische Obermichelbacher-Weltspiegel den Bogen hin zu unseren hiesigen prekären Arbeitsverhältnissen „Wir haben einen erfreulich niedrigen Stand der Arbeitslosigkeit. Aber viele Vollzeitbeschäftigte können nicht von Ihrem Einkommen leben und brauchen staatliche Unterstützung. Immer mehr Hartz IV Empfänger fallen, in der Vollbeschäftigung, der Agentur für Arbeit dadurch auf dass sie es ablehnen einen solchen Job anzunehmen. Kann man es ihnen verdenken, wenn sie auch so überleben können?“ Hier ist die Rede von der augenblicklichen sog. Vollbeschäftigung. Diese Art ist unmöglich! Aber nicht hier buchbar unter VB ist unmöglich. Stand unverändert 17:13 für VB ist möglich.

DDR-Vollbeschäftigung

11.2.12 Heute verlinkt uns WordPress auf der Suche nach Vollbeschäftigung auf die Seite von Adam Lauks gegen DDR-Unrecht, der DDR-Text anführt: „In der DDR wurde eine Gesellschaft geschaffen, in der die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beseitigt ist, in der sich die schöpferischen Kräfte des Volkes voll entfalten können, in der soziale Sicherheit für alle, Vollbeschäftigung, gleiche Bildungschancen für alle Kinder, zunehmender Volkswohlstand, soziale Gerechtigkeit und die Demokratie des Volkes in wahrer Freiheit gewährleistet sind.“
Nun, diese Ziele kann man universal nennen. Der DDR-Weg ist gescheitert. Einen möglichen Weg dorthin aus den WordPress-Treffern zu destillieren, ist auch Aufgabe dieses Blogs. Deshalb bitte beteiligen. Die DDR-Vollbeschäftigung war möglich, damit steigt das Pro-Konto heute auf 17:13.

Vollbeschäftigung von der FED

10.2.12 Heute gibt es einen Jubiläumstag. Seit 2 Monaten läuft jetzt hier der Versuch, mit kleinen Happen zur Vollbeschäftigung zum großen Biss zu verführen. Bisher gibt es drei Kommentare und drei Follower bei maiximal 40 Besuchern pro Tag. Der Ruhetag von gestern bringt den admin auf die Idee, grundsätzlich am Sonntag zu ruhen. Gehört sich so schon mal wegen der Vollbeschäftigung. Denn die Investorenidee, dem Menschen 120% Leistung und mehr abzuverlangen, ist kontraproduktiv, höchstens kurz mal spitzenproduktiv. Und auch wegen der Rückbesinnung auf unsere christliche Kultur zu Zeiten des Werteverfalls. Genug davon, hier nun das Zitat heute von krisenfrei und „Was die Signale aus Davos und von der Fed bedeuten.“ Es ist krisenfreis Interpretation von Bernankes Absichten. Zitat: „Die oberste Geldbehörde der USA bekennt sich zum ersten Mal ohne Wenn und Aber öffentlich zu zwei Zielen, den Geldwert stabil zu halten und für Vollbeschäftigung zu sorgen.“

Damit erhöht sich die Meinungszählung auf 16:13 für Vollbeschäftigung ist möglich.

Vor Armut bewahren

8.2.12 Der Arbeitskreis Arbeit & Soziales der StipendiatInnen der Friedrich-Ebert-Stiftung trifft sich mit rund 30 Teilnehmern zu einem BGE-Wochenende und stellt das offen gebliebene Ergebnis im Blog Zwischen Existenzsicherung und „Recht auf Faulheit“ Eine Bilanz… dar. Gefunden über die Suche bei WordPress nach Vollbeschäftigung, kommt VB zweimal im Beitrag vor:
„Wer den Ausführungen dieses Jobvermittlers zugehört hatte, konnte kaum umhin, die Machbarkeit der gern als mittel- oder langfristiges Ziel beschworenen Vollbeschäftigung ernsthaft in Frage zu stellen.“ und
„Hätte man einen Referenten von der Industrie- und Handelskammer eingeladen, hätte er wohl vielmehr den Fachkräftemangel beklagt; die Zahl der offenen Stellen, von der Fuchs ausgehe, müsse man daher mindestens mal drei nehmen. Vollbeschäftigung sei weiter ein realistisches und wichtiges Ziel.“
Im Beitrag geht es um das Bedingungslose Grundeinkommen. Das gibt keine Meinung her zur VB. Sind wir nun aber schon zu Gast bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, dann ziehen wir doch ersatzweise eine Meinung dort aus dem Web. Unter „FES-Publikationen“ gibt es vier Treffer. Allesamt lesenswert und für heute als Ersatz gefunden: Vollbeschäftigung ist ein Muss. Zum Beispiel Gordon Brown: „Die Regierungen in Europa haben dafür zu sorgen, dass die Anpassungsfähigkeit der Bürger an dieses neue Umfeld gefördert wird, damit Chancengleichheit gewährleistet, Menschen vor Armut bewahrt und Vollbeschäftigung erreicht werden.“ Stand heute 15:13 für VB ist möglich.