DDR-Vollbeschäftigung

11.2.12 Heute verlinkt uns WordPress auf der Suche nach Vollbeschäftigung auf die Seite von Adam Lauks gegen DDR-Unrecht, der DDR-Text anführt: „In der DDR wurde eine Gesellschaft geschaffen, in der die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beseitigt ist, in der sich die schöpferischen Kräfte des Volkes voll entfalten können, in der soziale Sicherheit für alle, Vollbeschäftigung, gleiche Bildungschancen für alle Kinder, zunehmender Volkswohlstand, soziale Gerechtigkeit und die Demokratie des Volkes in wahrer Freiheit gewährleistet sind.“
Nun, diese Ziele kann man universal nennen. Der DDR-Weg ist gescheitert. Einen möglichen Weg dorthin aus den WordPress-Treffern zu destillieren, ist auch Aufgabe dieses Blogs. Deshalb bitte beteiligen. Die DDR-Vollbeschäftigung war möglich, damit steigt das Pro-Konto heute auf 17:13.

Vollbeschäftigung von der FED

10.2.12 Heute gibt es einen Jubiläumstag. Seit 2 Monaten läuft jetzt hier der Versuch, mit kleinen Happen zur Vollbeschäftigung zum großen Biss zu verführen. Bisher gibt es drei Kommentare und drei Follower bei maiximal 40 Besuchern pro Tag. Der Ruhetag von gestern bringt den admin auf die Idee, grundsätzlich am Sonntag zu ruhen. Gehört sich so schon mal wegen der Vollbeschäftigung. Denn die Investorenidee, dem Menschen 120% Leistung und mehr abzuverlangen, ist kontraproduktiv, höchstens kurz mal spitzenproduktiv. Und auch wegen der Rückbesinnung auf unsere christliche Kultur zu Zeiten des Werteverfalls. Genug davon, hier nun das Zitat heute von krisenfrei und „Was die Signale aus Davos und von der Fed bedeuten.“ Es ist krisenfreis Interpretation von Bernankes Absichten. Zitat: „Die oberste Geldbehörde der USA bekennt sich zum ersten Mal ohne Wenn und Aber öffentlich zu zwei Zielen, den Geldwert stabil zu halten und für Vollbeschäftigung zu sorgen.“

Damit erhöht sich die Meinungszählung auf 16:13 für Vollbeschäftigung ist möglich.

Vor Armut bewahren

8.2.12 Der Arbeitskreis Arbeit & Soziales der StipendiatInnen der Friedrich-Ebert-Stiftung trifft sich mit rund 30 Teilnehmern zu einem BGE-Wochenende und stellt das offen gebliebene Ergebnis im Blog Zwischen Existenzsicherung und „Recht auf Faulheit“ Eine Bilanz… dar. Gefunden über die Suche bei WordPress nach Vollbeschäftigung, kommt VB zweimal im Beitrag vor:
„Wer den Ausführungen dieses Jobvermittlers zugehört hatte, konnte kaum umhin, die Machbarkeit der gern als mittel- oder langfristiges Ziel beschworenen Vollbeschäftigung ernsthaft in Frage zu stellen.“ und
„Hätte man einen Referenten von der Industrie- und Handelskammer eingeladen, hätte er wohl vielmehr den Fachkräftemangel beklagt; die Zahl der offenen Stellen, von der Fuchs ausgehe, müsse man daher mindestens mal drei nehmen. Vollbeschäftigung sei weiter ein realistisches und wichtiges Ziel.“
Im Beitrag geht es um das Bedingungslose Grundeinkommen. Das gibt keine Meinung her zur VB. Sind wir nun aber schon zu Gast bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, dann ziehen wir doch ersatzweise eine Meinung dort aus dem Web. Unter „FES-Publikationen“ gibt es vier Treffer. Allesamt lesenswert und für heute als Ersatz gefunden: Vollbeschäftigung ist ein Muss. Zum Beispiel Gordon Brown: „Die Regierungen in Europa haben dafür zu sorgen, dass die Anpassungsfähigkeit der Bürger an dieses neue Umfeld gefördert wird, damit Chancengleichheit gewährleistet, Menschen vor Armut bewahrt und Vollbeschäftigung erreicht werden.“ Stand heute 15:13 für VB ist möglich.

Scheinheilig

7.2.12 Der Treffer heute führt uns auf eine Seite mit Übungscharakter. Auf die Frage, „Was hat die Stromrechnung mit Hartz 4 zu tun?“ folgt eine Erklärung, die so endet: „So wird der Klimaschutz hierzu verwendet, Hartz 4 Empfänger aus Ihren Wohnungen zu treiben, da sie gezwungen werden. den Herd, Waschmaschine etc. auszulassen. Am Ende wird der ALG II Empfänger wahrscheinlich ausziehen aus der Wohnung und das ist das Ziel dieses scheinheiligen Klimaschutzes.
Sie sehen die Vollbeschäftigung naht und es wird immer krimineller.“ Mit solchen Treffern muss der Surfer leben, das Ergebnis bleibt heute unverändert.

Normale Vollbeschäftigung

6.2.12 Der für heute gefundene Beitrag, Kaum Chancen für Langzeitarbeitslose – Statistik vertuscht Probleme, kommt von dem Bericht über die aus der Statistik gefallenen Langzeitarbeitslosen auch zur gesetzeswidrigen Billiglohnvermietung und empfiehlt, „Es ist Zeit diese Fehler jetzt und heute politisch zu korrigieren. Auch die Angst, dass wir dann mehr Arbeitslose hätten ist unberechtigt. Irgendjemand muss die Arbeit machen, auch zu höheren Löhnen. Rechnerisch ist es für den Staat wesentlich besser, mehr Menschen in normale Vollbeschäftigung bei guten Löhnen zu haben und dafür etwas mehr Arbeitslose in Kauf zu nehmen; wenn überhaupt dieser Fall eintritt.“
Die Seite drückt aus, dass Vollbeschäftigung möglich ist. Ganz unten steht, „Wir wollen wieder möglichst alle Menschen in normale unbefristete Arbeitsplätze mit menschenwürdiger Bezahlung bringen.“ Und hier steht jetzt 14:13.

Hagener Zustände

5.2.12 „Erwerbslosigkeit nimmt zu – was fehlt sind Arbeitsplätze“ stellt Ws auf Doppelwacholder fest. In Hagen wächst die Zahl der Erwerbslosen. „Bei der vorliegenden Differenz im fünfstelligen Bereich, wirken die Debatten um die Chancen auf Vollbeschäftigung für die örtlichen Gewerkschaften völlig absurd. Einen besonderen Blick wirft der DGB dabei auf die im Januar erkennbar zunehmende Zahl von jungen Menschen, die anstatt in Arbeit zu kommen ins Hartz IV-System gerutscht sind.
„Der Start ins Jahr ist alles andere als erfolgreich“, so Marquardt, „und hinzu kommt, dass selbst die völlig unzureichende Zahl an Vermittlungen überwiegend nicht in die gewerkschaftlich geforderten fairen und sicheren Arbeitsverhältnisse erfolgt.“
Völlig absurd bedeutet, VB ist nicht möglich, der Stand somit 13:13.

Selber fälschen

4.2.12 Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, steht bei Steilvorlagen der Politik als Schluss zur heutigen Fundstelle. Das ist keine schöpferische Leistung des Bloggers, sondern Alltagsgerede. Aber nachdem gestern ein Impressum die Textübernahme verbot, fordert heute eines die schriftliche Zustimmung. Für soviel Aufwand wegen einer Statistik über bei WordPress vorherrschende Meinungen zum Suchbegriff habe ich keine Zeit. Außerdem ist jetzt erst einmal ein eigenes Impressum von Interesse.
Die Wikipedia hilft wenig weiter beim Zitieren im Internet. Besser, das macht mich nicht schlau.
Also werte ich die neue Fundstelle aus, ohne wie bisher zu zitieren: Die Statistik der Arbeitsagentur mit der Aussage, wir sind auf dem Weg zur Vollbeschäftigung ist geschönt. Insbesondere wegen des Trends zu Leiharbeit und Minijobs, die ja wohl kaum richtig gewichtet werden.
Ich hoffe, dass ich die Aussage des Bloggers nicht selber gefälscht habe. Beim Stand von 13:12 für Vollbeschäftigung ist möglich ändert sich nichts.

Vollbeschäftigung durch Arbeitslosigkeit

3.2.12 Ringo Jünigk erlaubt mir nicht per Impressum das Zitieren seines Beitrags von vorgestern. Er ist BGE-Befürworter und schreibt sinngemäß unter 4. und 5. „Bitte nicht an Vollbeschäftigung glauben. Wenn durch Rationalisierung Arbeiter freigesetzt werden, dann ist das prima für die Gemeinschaft und (dank BGE, so verstehe ich das – Einfügung vom admin) somit quasi eine selbst entfaltete Vollbeschäftigung möglich.“
Die Vollbeschäftigung von der hier die Rede ist, hält Ringo Jünigk für unmöglich. Stand heute 12:13.
Nachtrag vom 3.2.12, 16:15h. Die Vollbeschäftigung, von der hier die Rede ist, wird von Herrn Jünigk im Punkt 2 seines Kommentars mitgetragen. Stand also 13:12 für VB ist möglich.

Land der Vollbeschäftigung

2.2.12 Der erste Treffer, ganz heiß von heute, auf Berlin Secretary-Consulting kommt zustande, weil Vollbeschäftigung im Sinne von zeitfüllend gebraucht wird. Wird weggelassen. Der nächste Beitrag von Nadine Lashuk, zwar von gestern aber nicht kalt sondern auch heiß, weil über Kälte so wie heute, kommt aus dem Land der Vollbeschäftigung: „Im Land der Vollbeschäftigung hängt ein trauriger Zettel am schwarzen Brett unten im Haus. Die Hausverwaltung lässt freundlich anfragen, welcher der Bewohner sich freiwillig zum Schneeschippen meldet (bisher Aufgabe der orangen Westen). Die Leute, man denkt es sich, stehen Schlange, um 30 cm Schnee wegzuschaufeln.“ Von Minsk in Weißrussland ist die Rede und wie gut der Winterdienst organisiert ist. Dieses Jahr merken wir es in Berlin wegen Scheeausfall nicht. Jedoch wären für die bessere Organisation in D mehr Steuereinnahmen und mehr erster Arbeitsmarkt mit mehr Stellen im Straßendienst erforderlich. VB ist so möglich. Stand heute 12:12