Gesetzliche Zielrichtungen

26.4.12, Seite 15 Vollbeschäftigung: ein zeit- und gesellschaftskontingenter Begriff, Frage 2 “Theoretische Grundlagen zur Erklärung von Beschäftigungsentwicklungen“
Dieser Abschnitt führt an die neoklassische Wirtschaftswissenschaft mit angebotstheoretischen Erklärungen heran und an den Keynianismus mit nachfragetheoretischen Erklärungen. Beides wird für gesetzliche Zielrichtungen verwendet.

Beide gesetzlichen Zielsetzungen deuten darauf hin, dass jenseits der theoretischen Dichotomie Beschäftigung immer ein Kuppelprodukt aus klassischen und keynesianischen beziehungsweise angebots- und nachfragetheoretischen Maßnahmen ist.

Bevor Arbeitslosigkeit bekämpft und somit Vollbeschäftigung angestrebt werden kann, muss Klarheit über die Ursachen dieser Arbeitslosigkeit herrschen, denn eine angebotsorientierte Arbeitslosigkeit mit nachfrageorientierten Maßnahmen oder umgekehrt zu bekämpfen, würde wenig bringen und womöglich zu noch größerem volkswirtschaftlichen Schaden führen.

Die Welt, wie sie ist, wird mit Modellen abgebildet und regieren kann bedeuten, am Modell herumzudoktern und damit die Welt zu gestalten. Regieren kann aber auch bedeuten, das Neue zu erobern, und sich einer anderen Welt zu nähern. Die alte, bisherige Welt ist diejenige, in der der Mensch der Wirtschaft dient. Die neue ist hier schon öfter gefordert und z.B. im Kompendium der marktwirtschaftlich-sozialökologischen Ökonomik erläutert. (Ein historisches Beispiel für etwas Neues ist das Das Wörgler Schwundgeld (Freigeld).)

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